Details zum Stück
Schauspiel von Axel Hellstenius (unter Mitwirkung von Petter Naess) nach dem Roman „Blutsbrüder“ von Ingvar Ambjørnsen. Übersetzt aus dem Norwegischen von Gabriele Haefs. Aufführungsrechte bei Whale Songs, Hamburg
Aufführungsrechte bei Whale Songs, Hamburg
Regie Klaudia Reichenbacher
Ausstattung
Klaudia Reichenbacher
Lichtdesign Eugen Schöberl
Es spielen
Elling: Hermann J. Kogler
Kjell Bjarne: Alexander Mitterer
Frank: Gerd Wilfing
Gunn, Kellernerin, Reidun:
Klaudia Reichenbacher
Premiere
am 10. Dezember 2007, 20 Uhr
weitere Vorstellungen 11. bis 19. Dezember 2007 täglich 20 Uhr
Ort Tanz und Theaterzentrum, Viktor Franz Straße 9, 8051 Graz
Uraufführung 1999 Oslo Nye Teater Centralteateret. Der Film Elling wurde der erfolgreichste norwegische Kinofilm und kam sogar in Oscar Nähe. |
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Elisabeth Willgruber Spitz, Kleine Zeitung
Die für sensible Psycho-Rollen prädestinierten Mimen reizen unter feinnerviger Regie von Klaudia Reichenbacher Schrulligkeiten und Weltfremdheit beißend aus.
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Ein Stück von liebenswerter Frische.
Zwei Schwache, die gemeinsam stark werden, das erregt Sympathie. Man lächelt über sie und manchmal erkennt man sich wieder in den plötzlichen Ängsten und Überforderungen.
Ein anrührender Reifungsprozeß, empathisch und humorvoll in Szene gesetzt.
Inhalt
Elling und Kjell Bjarne sind Freunde, vor allem, weil sie die „Außenwelt“ als Bedrohung erfahren. Gerade aus der psychiatrischen Anstalt entlassen, sehen sie sich mit dem „normalen“ Leben konfrontiert, das sie heillos überfordert und ihnen allen Mut abverlangt.
Übersensibel und von kindlichem Naturell, wird selbst das klingelnde Telefon zur Herausforderung für Elling.
Sein Freund Kjell Bjarne hingegen verfolgt stoisch die zwei Hauptinteressen seines Lebens: Essen und Sex, letzteres nur als Wunschvorstellung.
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